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Javaneraffen (Macaca fascicularis) gehören, wie die bekannteren Rhesusaffen
(Macaca mulatta) zur Gattung der Makaken (Macaca) aus der Familie der Meerkatzen.
Javaneraffen sind etwas kleiner als Rhesusaffen, Weibchen sind ohne Schwanz 38-47 cm
und wiegen 3-4 kg, Männchen kommen auf eine Länge von 40-55 cm und ein Gewicht von 5-7 kg.
Sie sind in den tropischen Wäldern Südostasiens beheimatet.
Javaneraffen, auch Langschwanzmakaken genannt, sind hoch soziale Tiere, die in ihrem
natürlichen Lebensraum in Familienverbänden von bis zu 100 Tieren leben. Sie können
30 Jahre alt werden und bewohnen 200 bis 400 Hektar große Territorien.
Javaneraffen verbringen den allergrößten Teil ihrer Zeit in den Baumwipfeln, sind aber
auch gute Schwimmer. Die enorme Palette tropischer Früchte, Sprossen und Blätter dient
ihnen als hauptsächliche Nahrung, daneben verspeisen sie aber auch Insekten, Krebse und
Vogeleier. Männliche Javaneraffen verbringen 45% ihrer Zeit mit Nahrungssuche und 13%
mit der Nahrungsaufnahme. Wenn sie nicht mit dem Essen beschäftigt sind, pflegen sich
die Tiere gern gegenseitig – so werden sie nicht nur lästige Untermieter im Fell los,
sondern verstärken die sozialen Bindungen innerhalb der Gruppe.
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Am 15.12.2006 kam ein Fernsehteam vom WDR und filmte Virgil,
ausgestrahlt am 16.12.2006, WDR 3, Aktuelle Stunde, Lokalzeit:
DAS BESTE TIER IM REVIER:
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