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Lebererkrankungen beim Hund
Die Leber ist das
zentrale Stoffwechselorgan des Organismus und erfüllt
vielfältige Aufgaben. Erkrankungen und
Funktionsstörungen der Leber beim Hund sind relativ weit
verbreitet, werden aber oft erst in einem späten Stadium als
solche erkannt. Die Ursache dafür liegt darin, dass die Leber
einmal ein enormes Regenerierungsvermögen zeigt, so dass
Beeinträchtigungen der Leberfunktion häufig spontan
wieder abheilen, ohne durch auffällige
äußere Symptome bemerkt zu werden. Zum anderen sind
die auftretenden Krankheitssymptome wenig spezifisch und
äußern sich in der Regel erst bei weit
fortgeschrittenen Beeinträchtigungen der Leberfunktion in
leberspezifischer Art.
Folgende
Aufgaben hat die Leber:
Als zentrales
Stoffwechselorgan des Organismus erfüllt die Leber
vielfältigste Aufgaben, die sehr unterschiedliche Bereiche
betreffen:
-
Verstoffwechselung
bzw. Auf-, Ab- und Umbau von Kohlenhydraten,
Proteinen und Fetten;
-
Produktion
von Gallenflüssigkeit und anderen Verdauungssäften;
-
Speicherung
von Blut, Glycogen, Proteinen, Vitaminen und Eisen;
-
Unschädlichmachung
bzw. Vorbereitung zum Ausscheiden von
Stoffwechselschlacken, Medi kamenten und Giften;
Um diese Aufgaben
erfüllen zu können, ist die Leber sehr gut
durchblutet. Sie wird über zwei Blutgefäße,
die Vena portae (Pfortader) und die
Arteria hepatica mit ausreichend Blut bzw. zu verarbeitenden
Nährstoffen versorgt.
Folgende
Lebererkrankungen gibt es:
-
Infektionen
wie Leptospirose, H.c.c., etc.,
-
akute
Leberentzündungen unterschiedlichster Genese (z.B. durch
Vergiftung, Medikamente, körperliche Überlastung
etc.),
-
Leberkrebs,
-
Leberabszess,
-
Leberzirrhose,
-
Leberverfettung
(Lipidose),
-
genetisch
bedingte Speicherstörungen (z.B. Kupferspeicherkrankheit),
-
Stauungsleber
ausgelöst durch Herz- Kreislaufprobleme (z.B.
Rechtsherzinsuffizienz),
-
akute und
chronische Leberfunktionsstörungen
-
chronische
Leberinsuffizienz;
Bedingt durch den
vielfältigen Aufgabenbereich der Leber kann es zu sehr vielen
verschiedenen Krankheitserscheinungen kommen, die an dieser Stelle nur
kurze Erwähnung finden können. Da der Hundebesitzer
am häufigsten mit chronischen Leberfunktionsstörungen
und in schweren Fällen mit einer daraus resultierenden
Leberinsuffizienz bei seinem Hund konfrontiert wird, soll im Folgenden
schwerpunktmäßig dieser Bereich durchleuchtet
werden. Die Krankheitssymptome, Ursachen und die
fütterungsmäßige Einstellung der Hunde bis
auf einige wenige Ausnahmefälle sind in diesen Fällen
gleich.
Erkennen
einer Lebererkrankung:
Im Anfangsstadium
treten in der Regel sehr unspezifische Symptome wie mangelnder Appetit,
gelegentliches bis häufigeres Erbrechen und/oder auch
Durchfallerscheinungen auf. Der Kot ist in vielen Fällen hell
gelb gefärbt, kann aber in Ausnahmefällen auch dunkel
bis schwarz sein. Häufig nimmt in diesem Stadium die
Leistungsfähigkeit des Hundes ab, er wirkt matt, lustlos,
hechelt schneller als gewöhnlich und zeigt eventuell Neigung
zu Ekzemen oder anderen Haut- und Fellproblemen. Auch die Resistenz
gegenüber Parasiten wie Würmer, Flöhe,
Milben etc. nimmt ab. Nicht selten wurde ein ständig
wiederkehrender Flohbefall, der therapieresistent schien, durch die
Einhaltung einer Leberdiät in Verbindung mit angemessenen
natürlichen Pflegepräparaten geheilt.
Erst bei
Fortschreiten der Erkrankung kann es vermehrt zu Abmagerung und zu
einer typischen Gelbfärbung (Ikterus) der Augen (Sklera
und Bindehäute) bzw. anderen
Schleimhäuten kommen.
In hochgradigen
Fällen sind die Hunde nicht mehr belastbar, apathisch und
durch die Ansammlung von Stoffwechselgiften im Körper
können in schweren Fällen zentralnervöse
Störungen (z.B. Krampfanfälle) bis
hin zum Leberkoma auftreten.
Auch die so genannte
Bauchwassersucht (Aszites) kann u.a. ein Spätsymptom
verschiedener hochgradiger Lebererkrankungen sein.
Ursachen
für Lebererkrankungen :
Fütterungsunabhängige Ursachen /
Vererbung
Die Vererbung spielt
bei Lebererkrankungen eine untergeordnete Rolle.
Die bekannteste ist
wohl die Kupferspeicherkrankheit der Bedlington Terrier, bei der es
durch eine Fehlleistung der Leber zu einer Anhäufung bzw.
einer zu geringen Ausscheidung von Kupfer kommt, wodurch eine chronisch
aktive Leberentzündung (Hepatitis) ausgelöst werden
kann.
Chemische
Präparate, Medikamente, Wurmkuren, Mehrfachimpfungen
Weitaus
häufiger werden Leberfunktionsstörungen und
Leberzellschädigungen durch synthetische Substanzen wie
chemische Medikamente, chemische Wurmkuren und andere chemische
Präparate der Haltung und Pflege ausgelöst. Man
sollte sich immer vergegenwärtigen, dass die Leber
für die Unschädlichmachung der chemischen Stoffe
zuständig ist. Dies kann sie bis zu einem gewissen Grad auch
ohne weiteres leisten, wenn ein maßvoller und angemessener
Einsatz z.B. von chemischen Medikamenten erfolgt. Aus diesem Grund ist
das verantwortungsvolle Abwägen, ob der Einsatz eines
Präparates und der Nutzen für das Tier in einem
angemessenen Verhältnis zur Belastung u.a. der Leber steht,
für den engagierten Tiermediziner heutzutage Routine.
Allein in der Hand
des Hundebesitzers liegt es demgegenüber aber, über
den Einsatz von chemischen Antiparasitenmitteln gegen Zecken und
Flöhe etc. zu entscheiden, wobei u. E. den
natürlichen, nicht leberbelastenden Präparaten als
leberfreundliche Alternative auch schon prophylaktisch der Vorzug zu
geben ist. Zur absolut natürlichen Bekämpfung
allerlei Ungeziefer haben wir den 100% natürlichen
'Ungezieferstopp' ins Sortiment aufgenommen.
Überbelastung
des Hundes
Eine weitere Ursache
für Leberschädigungen stellt die körperliche
Überbelastung des Hundes dar. Dauerndes
übermäßiges Trainieren aber auch einmalige
totale körperliche Überbeanspruchung (also nicht
sachgerechtes Training in den Bereichen Hundesport, Agility,
Fahrradfahren) können die Leber schädigen. Bei Welpen
und Junghunden, die unkontrolliert bis zur totalen Erschöpfung
toben oder zu frühzeitig unangemessen lange 'ans Fahrrad
genommen' werden, kann es u.a. zu nachhaltigen
Leberbeeinträchtigungen kommen. An dieser Stelle soll in
keinem Fall ein Aufruf zu mangelnder Bewegung getätigt,
sondern vor unkontrollierten Ekzessen gewarnt werden.
Vergiftung des
Hundes durch kontaminierte Felder und Gewässer mit Insektiden,
Pestiziden, Schwermetallen etc.
Weit verbreitet ist
leider auch die Belastung der Hunde durch Pestizide, Insektizide,
Rattengift, Pilzgifte, Pflanzengifte bei Kontamination bzw. direkter
Aufnahme. Hierbei kann es von leichten, unbemerkten
Schädigungen über mittelgradige Symptome bis hin zu
hochgradigen Lebererkrankungen kommen.
Fütterungsabhängige
Ursachen
& minderwertige Futterkomponenten
Minderwertige
Futterkomponenten fordern generell von der Leber eine höhere
Stoffwechselleistung, weil einerseits ein weitaus höherer
Aufwand für Um-, Auf- und Abbauarbeiten der Leber notwendig
ist, um geeignete Nährstoffe für den Organismus
bereitzustellen und weil andererseits mehr Stoffwechselabbauprodukte
anfallen.
Bakterien- und
Mykotoxine
Bakterien- und
Mykotoxine sind Stoffwechselgifte, die von Bakterien und Mykosen
(Pilzen) gebildet werden und die nicht ausreichend durch Erhitzen,
Sterilisieren etc. unschädlich gemacht werden können.
Werden Bakterien und Mykosen, die vermehrt in minderwertigen Fleisch-,
Gemüse- und Getreidegrundlagen vorhanden sind, auch
erfolgreich zum Absterben gebracht, so bleiben die von ihnen
produzierten Gifte häufig vollständig erhalten und
gelangen so in den Stoffwechselkreislauf. Die Leber muss dann die
Unschädlichmachung übernehmen und wird so schnell an
ihre Leistungsgrenze gebracht bzw. es kommt direkt zu einem Absterben
von Leberzellen und in besonders schweren Fällen zu einer
akuten Leberentzündung.
Minderwertige Fette
Eine besondere
Gefahrenquelle bilden minderwertige Fette, die einen hohen Anteil an
ranzigen 'freien' Fettsäuren enthalten. Freie
Fettsäuren sind in hoher Konzentration lebertoxisch und
zerstören häufig im Zuge einer Verstoffwechselung
eine Vielzahl an Leberzellen.
Eiweißüberversorgung
Auch
Eiweissüberversorgungen z.B. durch Futtersorten mit zu hohem
Rohproteingehalt oder durch eiweisshaltige Zugaben zum
Hundealleinfutter wie z.B. Schweineohren, Kaustangen, Trockenpansen
etc. oder aber auch Quark und Fleisch belasten die Leber
unnötig und sind oft Ursache von Lebererkrankungen (siehe auch
'z'guet gmeint' oder wie vermeide ich Fütterungsfehler?). Bei
einer Eiweissüberversorgung ist die Leber gezwungen, die nicht
benötigten Eiweisse zu Kohlenhydratbausteinen umzuwandeln.
Dies stellt einmal eine ausserordentliche Belastung für die
Leber dar und zum anderen entstehen hierbei erhebliche Mengen an
Stoffwechselabbauprodukten u.a. Ammoniak, die in der Folge
natürlich auch andere Stoffwechselorgane z.B. die Nieren
schädigen können, wenn sie in zu grosser Menge
anfallen. Darüber hinaus gehört z.B. Ammoniak neben
den Phenolen und den Indolen zu den Stoffen, die im Zusammenhang mit
Lebererkrankungen als eine Ursache für das Auslösen
von zentralnervösen Störungen angenommen werden.
Synthetische
Zusatzstoffe
Viele synthetische
Zusatzstoffe wie z.B. Konservierungsmittel, Antioxidantien, Lock-,
Aroma- und Geschmacksstoffe müssen als leberbelastend bzw. als
lebertoxisch angesehen werden. Häufig handelt es sich hierbei
um nicht abbaubare oder nur schwer abbaubare Substanzen, die die
Leberzellen direkt schädigen und/oder in der Leber gespeichert
werden und so die Funktionstätigkeit der Leber
beeinträchtigen.
Synthetische
Vitamine und Spurenelemente im Hundefutter
Synthetische
Vitamine haben im Gegensatz zu den natürlichen Vitaminen
(nähere Infos zum Thema 'Unterschied zwischen
natürlichen und synthetischen Vitaminen') den erheblichen
Nachteil, dass sie auf unnatürliche Weise u.a. in die
hormonelle Regulation der Tätigkeit der Verdauungsenzyme
eingreifen und so die Gefahr besteht, dass nicht nur hormonelle
Dysfunktionen genereller Art sondern auch dementsprechende
Leberstörungen ausgelöst werden können.
Darüber hinaus kann es, bedingt durch die Leber als
Speicherorgan, wie z.B. im Fall von Vit. A, das in der Leber
gespeichert wird, zu erheblichen Funktionsstörungen kommen.
Auch der Zusatz von Spurenelementen im Hundefutter kann sich aus diesem
Grund für die Leber als problematisch erweisen. Insbesondere
die Spurenelemente Eisen und Kupfer, die ebenso wie Vit. A in der Leber
gespeichert werden, können bei Überdosierung schnell
zu Beeinträchtigungen der regulären
Funktionstätigkeit der Leber bzw. dem Untergang von
Leberzellen führen.
Warum eignet sich
das Marengo Fütterungskonzept insbesondere auch für
leberempfindliche und lebererkrankte Hunde ?
Die Marengo
Futtersorten eignen sich grundsätzlich sehr gut für
leberempfindliche bzw. lebererkrankte Hunde. Durch die
ausschließliche Verwendung von hochwertigen, nicht mit
Toxinen belasteten Futterkomponenten und die garantierte Freiheit von
synthetischen Zusatzstoffen wird dem Hund mit Marengo eine sehr
stoffwechsel- und leberfreundliche Futtergrundlage zur
Verfügung gestellt, die die Basis für eine
Gesunderhaltung bzw. Regenerierung der Leber bildet.
Folgende
zusätzliche Punkte werden beim Marengo
Fütterungskonzept für die Ernährung bei
lebererkrankten Hunden beachtet:
Proteinversorgung
ohne pflanzliche Eiweissextrakte
Für
leberempfindliche bzw. lebererkrankte Hunde ist der
ausschließliche Einsatz von hochwertigen
Eiweissträgern unumgänglich. Neben dem Verzicht auf
minderwertige tierische Eiweissträger wie Tiermehl, Federn,
Klauen etc. sollte der Anteil an pflanzlichen Eiweissen gering gehalten
werden, was die Verwendung von so genannten pflanzlichen
Eiweissextrakten wie z.B. Weizenkleber, Weizeneiweissextrakt,
Weizengluten, Soja- und Sojaeiweiss etc. ausschliesst. Die Leber des
Hundes muss bei der Verstoffwechselung von pflanzlichen Eiweissen
grundsätzlich mehr und auch unnötige Arbeitsleistung
aufbringen und zudem fallen mehr belastende Stoffwechselabbauprodukte
an. Marengo bietet mit seinen hochwertigen, leicht
verstoffwechselbaren, tierischen Eiweißträgern die
ideale Proteingrundlage auch für leberkranke Hunde. Zudem
ergibt sich der Gehalt an pflanzlichen Eiweißen im Marengo
Hundealleinfutter ausschließlich aus den notwendigen
Getreide- und Gemüseanteilen lm Futter (diese
Futterkomponenten enthalten natürlicherweise pflanzliches
Protein, obwohl sie primär i. d. R. der Kohlenhydratversorgung
dienen). Auf die Verwendung von pflanzlichen Eiweißextrakten
wird bei Marengo konsequent verzichtet.
Kontrollierter
Proteingehalt
Neben der
Hochwertigkeit der Eiweißträger spielt der
Proteingehalt der Gesamtration ebenfalls eine wesentliche Rolle.
Grundsätzlich sollten leberempfindliche bzw. lebererkrankte
Hunde auf keinen Fall eiweissüberversorgt werden, da dies, wie
oben bereits beschrieben, zu einer schweren Leberüberlastung
führen kann. Es sollte aber gleichzeitig immer bedacht werden,
dass sowohl eine Über- als auch eine Unterversorgung die Leber
nachhaltig schädigen kann. Aus diesem Grund ist eine dem
Gesundheitszustand angemessene Einregulierung von entscheidender
Bedeutung. Marengo empfiehlt die Anpassung des Rohproteingehaltes
über die Unterteilung in zwei Diätphasen (siehe
Fütterungspläne unten) vorzunehmen, wobei die
Tagesgesamtration in der 1. Diätphase auf einen reduzierten
und in der 2. Diätphase auf einen mittleren
Eiweißgehalt eingestellt wird. So wird der
Regenerationsfähigkeit der Leber Rechnung getragen und ein
optimales Nährstoffangebot zur Verfügung gestellt.
Energieversorgung
Die
Energieversorgung des Hundes sollte ausschließlich
über hochwertige und leicht verdauliche Fette und
Kohlenhydrate erfolgen. Der Energiegehalt der Ration durch Fette und
Kohlenhydrate muss so hoch sein, dass der Körper seinen Bedarf
hieraus decken kann und es nicht zu einer unnötigen,
leberbelastenden Umwandlung von Proteinen kommt, damit eine
ausreichende Energiebereitstellung gewährleistet ist.
Kontrollierte
Fettversorgung
Die Fettversorgung
sollte ausschließlich mit hochwertigen Fetten erfolgen bei
einem moderaten Fettgesamtgehalt der Tagesration. Marengo empfiehlt
auch hier genau wie bei der Proteinversorgung die Anpassung des
Fettgehaltes über die Unterteilung in zwei Diätphasen
(siehe Fütterungspläne unten) vorzunehmen, wobei die
Tagesgesamtration in der 1. Diätphase auf einen reduzierten
und in der 2. Diätphase auf einen mittleren Fettgehalt
eingestellt wird. So wird der Regenerationsfähigkeit der Leber
Rechnung getragen und ein optimales Nährstoffangebot zur
Verfügung gestellt.
Ausgewogenes
Fettsäuremuster
Neben einer
hochwertigen Fettgrundlage bei einem angemessenen Gesamtfettgehalt ist
es für lebererkrankte Hunde darüber hinaus wichtig,
dass die Ration ein ausgewogenes Verhältnis von
ungesättigten (in der Regel pflanzliche Fette) und
gesättigten Fettsäuren (tierische Fette) aufweist.
Sowohl ein zu hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren
als auch ein zu hoher Anteil an ungesättigten
Fettsäuren kann zu erheblichen
Stoffwechselbeeinträchtigungen durch Freisetzung von
Stoffwechselabbauprodukten führen, die die Leber nachhaltig
belasten können. Die in letzter Zeit vermehrt aufgekommene
Ansicht, dass möglichst ausschließlich
ungesättigte Fettsäuren zugeführt werden
sollten, hat sich in der Praxis als sehr fragwürdig erwiesen.
Studien im Humanbereich weisen bei der
übermäßigen Aufnahme von
ungesättigten Fettsäuren auf eine erhöhte
Krebsneigung hin. Auf diese Tatsache stellt sich das Marengo
Fütterungskonzept in Form einer ausgewogenen Mischung von
ungesättigten und gesättigten Fettsäuren ein.
Verzicht auf den
Zusatz von synthetischen Vitaminen und Spurenelementen
Durch den Verzicht
auf synthetische Vitamine und Spurenelemente und die
ausschließliche Bereitstellung durch den natürlichen
Gehalt der Futterkomponenten sind die Marengo Futtersorten
grundsätzlich leberentlastend und beugen so u.a.
Überversorgungen und daraus resultierenden
Speicherirritationen insbesondere der fettlöslichen Vitamine
und der Spurenelemente Eisen und Kupfer vor. Näheres zum Thema
'Unterschied zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen'.
Futtermenge und
Fütterungstechnik
Die Futtermenge muss
wie bei allen anderen Hunden immer in Abhängigkeit des
individuellen Futter- und Gesundheitszustandes, der
Bewegungsaktiviät, den Außentemperaturen etc. vom
Besitzer einreguliert werden. Es ist bei leberempfindlichen und
lebererkrankten Hunden vermehrt auf ein angemessenes Gewicht zu achten,
um die Leber nicht unnötig zu strapazieren. Die
Gesamttagesration kann – muss aber nur in hochgradigen
Fällen – auf mehrere kleine Mahlzeiten über
den Tag verteilt werden. Bei vielen Hunden, die unter Leberproblemen
leiden, ist der Appetit vermindert, so dass eine individuelle
Einregulierung unumgänglich ist. Bei schweren Leberaffektionen
sollte man, um plötzliche Leberüberlastungen zu
vermeiden, erwachsene Hunde 2-3 mal und junge Hunde bis zum Alter von 6
Monaten 3-4 mal täglich füttern, damit die zu
verarbeitende Futtermenge relativ niedrig zu halten.
Teil III.
Fütterungspläne für Hunde mit
Lebererkrankungen
Marengo
Fütterungskonzept
Das Marengo
Fütterungskonzept lehnt eine stark eiweiß- und
fettreduzierte Diät für leberempfindliche bzw.
lebererkrankte Hunde ab. Leider wird heutzutage der Tatsache, dass
nicht nur eine Überversorgung (mit Eiweiß/Fett etc.)
sondern auch eine Unterversorgung stark leberbelastend ist nicht die
notwendige Beachtung geschenkt. Von vornehmlicher Wichtigkeit
für lebererkrankte Hund ist die Zurverfügungsstellung
einer hochwertigen und toxinfreien Futtergrundlage, die eine
unkomplizierte Verstoffwechselung möglich macht. Nur so kann
die Entstehung von leberbelastenden Stoffwechselgiften vermieden und
gleichzeitig ein optimales Nährstoffangebot
gewährleistet werden.
Praktische
Fütterung
Grundsätzlich
können leberempfindliche und
lebererkrankte Hunde entweder mit Marengo Hundealleinfutter mit und
ohne Marengo Country oder aber auch mit einer Kombination von Marengo
Country + selbst gewählte Eiweißträger
gefüttert werden. In der Diätphase 1 ist für
die Dauer von 6 Wochen eine eiweiß- und fettreduzierte
Fütterung (siehe oben) angezeigt. Diese Fütterung
Diätphase 1 kann grundsätzlich bei allen
Schweregraden von Lebererkrankungen, sollte aber auf jeden Fall bei
mittel-hochgradigen Symptomen bzw. bei akuten Beschwerden immer
Anwendung finden. Die Fütterung Diätphase 2 ist eine
'normale' Rationsgestaltung mit den Marengo Hundealleinfuttersorten
oder mit Marengo Country + selbst gewählte
Eiweißträger, die im Anschluss an eine
Fütterung Diätphase 1 folgen sollte oder auf die man
in leichten bis mittelgradigen Fällen sofort
zurückgreifen kann.
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